OpenAI-Präsident Greg Brockman erklärte kürzlich während einer Medieninteraktion in New York, dass das Unternehmen in Zukunft nicht nur die Entwicklung eigener Hardware anstrebt, sondern auch Tools bereitstellen möchte, die es Entwicklern ermöglichen, die KI-Dienste von OpenAI in Produkte von Drittanbietern zu integrieren.
Das Unternehmen beabsichtigt, schrittweise ein KI-Ökosystem aufzubauen, das verschiedene Geräteformfaktoren umfasst, sodass seine Modellfunktionen auf einer breiteren Palette intelligenter Geräte eingesetzt werden können. Wearables – wie etwa Datenbrillen – gelten als Schlüsselbereich der Erforschung.
Brockman erklärte, dass OpenAI die Entwicklung von APIs vorantreibe, die es Elektronikherstellern ermöglichen würden, die KI-Modelle des Unternehmens in ihre eigenen Hardwareprodukte zu integrieren. Im Softwarebereich priorisiert OpenAI die Entwicklung des Sprachassistenten ChatGPT Live.
Derzeit ist der Assistent in der Lage, natürliche Gespräche zu führen und ist in Codex integriert, ein Tool, das Code aus natürlicher Sprache generiert. Mit Blick auf die Zukunft wird erwartet, dass sich ChatGPT Live mit Anwendungen von Drittanbietern verbindet und so die Erledigung weiterer Aufgaben mit minimalem Benutzereingriff ermöglicht.
OpenAI glaubt, dass mit Kameras ausgestattete Smart Glasses KI-Anwendungen mit Echtzeit-Umgebungsdaten versorgen können, wodurch das Verständnis eines digitalen Assistenten für die Umgebung des Benutzers verbessert und dadurch das Kontextbewusstsein und das Interaktionserlebnis verbessert werden. Da der Markt für KI-Brillen weiter wächst, sucht OpenAI nach Möglichkeiten, die KI-Funktionen mithilfe seiner Modelle, Tools und seines Entwickler-Ökosystems von Softwareplattformen auf eine breitere Palette tragbarer Hardwaregeräte auszudehnen.